Warning: Constant DISALLOW_FILE_EDIT already defined in /home/httpd/vhosts/2021.irish-openair.ch/ch.irish-openair.www/public_html/wp-content/themes/euphoris/functions.php on line 258 The Rapparees - Irish Openair Toggenburg
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Fr. 4. & Sa. 5. September 2026
Rietbad (Ennetbühl SG)

The Rapparees

rapparees+2019+112

Markenzeichen der Belfaster Band ist kantiger Gesang, instrumentale „Fire-Power“, Bärte, Gardemaß von über 190, unbändige Energie aber auch Gravität.
Diese fünf baumlangen Burschen stehen mit den Beinen voll im hier und jetzt. Das gibt den Rapparees ihre erdige Schwerkraft bzw. Glaubwürdigkeit. Sie reißen das Publikum aus den Sitzen und erden es zugleich. Jeder spürt, dass alles, was brodelnd daher kommt und Glücksgefühle auslöst, lange gereift ist und Tiefgang hat. Ihre Art aufzuspielen wird in Irland als „rough and ready“ beschrieben. Das spricht einfach für sich und bedarf keiner weiteren Übersetzung. Die Band spielt so ziemlich alles an Instrumenten, was einen typisch irischen Sound ausmacht, wie Banjo, Fiddle, Bodhrán, Bouzouki, Whistle und Gitarren. Für die rockige Note sorgen E-Bass und Schlagzeug oder auch die Bodhran.

 

Das Quintett lebt in einem der unterprivilegierten Arbeiterviertel Belfasts, wohin sich der Irlandtourist eigentlich nicht verirrt. Vor allem nicht die ausländischen Bands, für die es zur Mode geworden ist die Pogues und die Dubliners zu covern. Die Rapparees sind mit einem herzlich rauen Umgangston groß geworden und wenn sie ihre Songs ansagen, dann schwingt immer etwas
davon charmant mit. Die Menschen im Kiez haben ein Rückgrat, Selbstbewusstsein und sind stolz auf ihre Subkultur. So auch die Rapparees. Worauf kann man stolz sein? Auf die Balladen, also das Liedgut der irischen Arbeiterklasse, die „Murriels“ – große Wandgemälde oft mit einem politischen Unterton, die Sportvereine und Pubs, in denen die Menschen gut sozialisiert
sind. Zu den beliebtesten Sportarten im Kiez gehört das Boxen. Boxen ist genauso ein Teil der irischen Arbeiterkultur wie die Balladen. Boxen kann man ohne zu den Betuchten zu gehören. Es ist so ziemlich die einzige Disziplin, in der irische Sportler*innen regelmäßig von der Olympiade einige Medaillen auf die grüne Insel zurückbringen. Um diese alte Tradition hochleben zu lassen nennt die Band ihre kommende Tournee „Knock out tour“.